Alpenzoo Innsbruck |
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Auch Kaiser Maximilian I. weilte hier zu Gast. Erzherzog Ferdinand II. ließ 1591 bei der Weiherburg einen kaiserlichen Tiergarten errichten. Mit der Eröffnung des ALPENZOO Innsbruck 1962 wurde eine Brücke zum Renaissance-Tiergarten des 16. Jhd. geschlagen und damit der Weiherburg zumindest ein Teil ihrer einstigen Umgebung und Atmosphäre wiedergegeben. Gleich beim Eingang erinnert das Bibergehege mit seinem ”Weiher“ an die historischen Fischteiche, die der Weiherburg ihren Namen gegeben haben. Der ALPENZOO öffnete am 22. September 1962 erstmals seine Tore. Bis zum Jahreswechsel kamen bereits 30.000 Personen zu Besuch, in den folgenden Jahren wurden es kontinuierlich mehr, bis zu durchschnittlich 300.000 Besucher pro Jahr.Wer heute im Alpenzoo Mauerläufer, Wasseramsel, Biber und Steinböcke bewundert, dem wird vielleicht nicht bewusst, dass diese Erfolge in der Haltung und Zucht einheimischer Wildtiere dem unermüdlichen Streben und Wirken von Prof. Hans Psenner (1912 - 1995) zu verdanken sind. Er gilt als ”Vater des Alpenzoo“, hat er doch schon in jungen Jahren für die Idee zur Errichtung eines ”Alpinen Tiergartens“ in der Öffentlichkeit geworben. 1962, in seinem 50. Lebensjahr, konnte er schließlich sein Lebenswerk verwirklichen. So spannt sich die Geschichte des ALPENZOO wie ein großer Bogen von den bahnbrechenden Anfängen unter Hans Psenner (Direktor 1962 - 1979) über den enormen Aufschwung unter Dr. Helmut Pechlaner (Direktor 1979- 1991, ab 1992 Direktor im Wiener Tiergarten Schönbrunn) bis hin zur jetzigen Leitung unter Dr. Michael Martys, der seit 1992 geschäftsführender und zoologischer Direktor ist. |
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