Der Grazer Schlossberg

Der Schlossberg liegt im Herzen der Stadt nur wenige Gehminuten vom Hauptplatz entfernt.
Ursprünglich - bereits ab dem 10. Jh. - war der Schloßberg ein wehrhafter Burgberg. Die Burg wurde nie erorbert, jedoch 1809 aufgrund der Bestimmungen des Friedens von Schönbrunn von den Franzosen zerstört.
Der Glockenturm samt der "Liesl" (-Glocke) und der Uhrturm wurden von den Grazer Bürgern durch Zahlung einer Ablöse vor dem Abbruch gerettet.
Von der Burg selbst blieben nur einige Basteimauern erhalten. Ein Modell des Berges mit der Burg-Anlage kann im Garnisonsmuseum besichtigt werden.

Schlossbergbahn Uhrturm aus der Luft
Erreichbarkeit zu Fuß:

anstrengend: über die beiden Straßen vom Karmeliterplatz und der Wickenburggasse oder über den Kriegssteig, einer Stiege vom Schloßbergplatz oder bequem: mit dem Schloßberglift vom Schloßbergplatz oder der neuen Schloßbergbahn vom Kaiser-Franz-Josef-Kai (Haus-Nr. 38, Straßenbahnhaltestelle d. Linie 4 und 5)


Erreichbarkeit mit dem Auto:

vom Karmeliterplatz und von der Wickenburggasse (nur für Berechtigte) Der Schloßberg ist Fußgängerzone, die Auffahrt für Ladetätgikeiten ist nur Mo-Fr. in der Zeit von 7 - 11 Uhr gestattet, außerhalb dieser Zeit wird eine Bewilligung des Präsidialamtes benötigt.


Willkommen am Grazer Schlossberg


Der Fuß des Schlossberges ist von einem weitverzweigten Stollensystem durchzogen. Diese Stollen wurden in den Kriegsjahren 1943 bis 1945 in erster Linie zum Schutz der Zivilbevölkerung angelegt, aber nicht fertiggestellt. Sie boten in den letzten Kriegsjahren tausenden Grazern Schutz vor Bombenangriffen.
Heute besteht ein Stollen-Durchgang vom Schloßbergplatz zum Kameliterplatz.
Einige Stollen wurden im Jahr 2000 zum "Dom im Berg" erweitert, der als Veranstaltungsort bis zu 600 Personen Platz bietet. Seit Ende der 60iger Jahre wird ein Teil des Stollensystems durch eine Grottenbahn befahren, die jetzige Märchengrottenbahn, die vom Schloßbergplatz aus erreichbar ist.

Der Grazer Schlossberg