Arnold Schwarzenegger ist Bodybuilder ("Mister Universum"), Schauspieler, Mentor der
Special Olympics, der Olympischen Spiele für geistig und mehrfach behinderte Menschen,
Gouverneur von Kalifornien.
Doch auch der Hollywoodstar hat einmal klein angefangen...
und zwar am 30. Juli 1947 in Thal bei Graz.
Arnold Alois Schwarzenegger wurde als zweiter Sohn des Polizei-Oberinspektors Gustav und seiner
Frau Aurelia geboren.
Die Karriere Schwarzeneggers führte steil bergauf: 1964 wurde er österreichischer Jugendmeister
im Bodybuilding, danach "Mister Europe" und 1967 erstmals "Mister Universum" der Amateure.
Ein Jahr später holte er diesen begehrtesten Titel bei den Profis - und verteidigte ihn nicht
weniger als fünf Mal in ununterbrochener Reihenfolge. 1969 wagte er den Sprung nach Amerika, wo er sich ein Jahr später den Titel eines Profiweltmeisters holte. Neben seinen sportlichen Aktivitäten besuchte er eine Schauspielschule.
Hollywood wurde bald auf den Sportler mit darstellerischem Talent aufmerksam: "Conan der Barbar",
"Terminator" und "Red Heat" sind nur drei seiner zahlreichen Welthits. Daneben vergaß er aber
nie auf soziales Engagement, vor allem als sportlicher Leiter der "Special Olympics" für
Mehrfachbehinderte. Im Jahr 2003 wurde Schwarzenegger schließlich zum Gouverneur des
US-Bundesstaates Kalifornien gewählt und angelobt.
Der Grazer Robert Stolz komponierte zahlreiche Operetten, Opern, Singspiele, Musicals,
und Lieder. Zu seinen bekanntesten Werken zählen "Das weiße Rößl" und "Ob blond ob braun,
ich liebe alle Frau'n".
Robert Stolz wurde am 25. August 1880 als zwölftes Kind des Komponisten und Musikdirektors Jakob
Stolz und dessen Frau Ida in Graz geboren.
1896 absolvierte er die Staatsprüfung für Musik am Wiener Staatskonservatorium.
Danach wirkte er als Opernkorrepetitor am städtischen Theater Graz und als Kapellmeister am
Stadttheater Salzburg. 1903 gab er sein Debüt als Komponist mit der Operette "Schön
Lorchen" am
Stadttheater Salzburg, es folgen über 50 Operetten, darunter "Der Tanz
ins Glück" und
"Das weiße Rößl".
Erden" (1935), "Die Austernlilli" (1937) und "Musik für Dich" (1937).
Stolz komponiert auch Musik für Filme von E. W. Emos, darunter "Der Himmel
auf Erden" (1935), und "Musik für Dich" (1937).
Der Globetrotter lebte lange Zeit in Berlin von wo er während des NS-Regimes zuerst nach Wien,
dann nach Frankreich und schließlich in die USA siedelte. 1946 kehrte er zurück nach
Österreich,
er starb am 27. Juni 1975 bei Plattenaufnahmen in Berlin.
Der Formel-1-Fahrer Jochen Rindt war einer der erfolgreichsten österreichischen Profisportler.
Bereits in jungen Jahren entdeckte er seine Liebe zu schnellen Autos, die ihm in späteren
Jahren zum Verhängnis werden sollte.
Jochen Rindt, Sohn eines Deutschen und einer Österreicherin, wurde am 18. April 1942 in Mainz,
Deutschland, geboren. Als er gerade einmal 15 Monat alt war, kamen seine Eltern bei einem
Fliegerangriff ums Leben. Die Eltern seiner Mutter holten ihn zu sich nach Graz, wo er seine
ganze Kindheit und Jugend verbrachte.
Der junge Grazer konnte bald seine ersten Autorennen für sich entscheiden und fuhr in der
Formel Junior. Rindt startete zunächst in der Formel 2. In den kommenden sechs Jahren gewann
der Motorsportler insgesamt 29 Formel-2-Rennen. 1965 war er außerdem Sieger der 24-Stunden
von Le Mans in Frankreich.
Jochen Rindt versuchte lange Zeit sein Glück in der Formel 1, doch weder seine Einsätze
für das Cooper-Team noch die für Brabham waren von Erfolg gekrönt. Erst mit seinem
Wechsel zu Lotus wendete sich aber Schicksal: Rindt gewann in dieser Saison (1970) fünf Rennen,
bevor es zum GP von Italien ging.
Als eine Bremswelle brach, verunglückt der Grazer Jochen Rindt im Training tödlich. Sein
Punktevorsprung auf die anderen Fahrer war jedoch so groß, dass Rindt posthum zum
Formel-1-Weltmeister von 1970 erklärt wurde.