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Das Stadtgebiet von Salzburg war ab der Jungsteinzeit besiedelt
(Kapuzinerberg, Bürglstein, Rainberg, Siezenheim, Kleßheim, Liefering, Rott und Hellbrunnerberg).
Zur Zeit der Kelten gab es Höhensiedlungen auf dem Kapuzinerberg, dem Bürglstein, dem Festungsberg
und dem Rainberg, die mit Beginn der römischen Herrschaft 15 v. Chr. durch eine Stadt am linken Salzachufer
abgelöst wurden: Ivavo (keltisch, lateinisch Iuvavum) erhielt unter Kaiser Claudius um 45 n. Chr. das Munizipalrecht.
Nach dem Zusammenbruch der römischen Verwaltung sind im späten 5. Jahrhundert eine
Christengemeinde und ein Kloster bezeugt. Bis in das frühe Mittelalter hielten sich Teile der
keltoromanischen Bevölkerung auf der befestigten Nonnbergterrasse. Bischof Rupert von Worms, der um 696/700 nach
Salzburg kam, erhielt vom Baiernherzog die Reste der Römerstadt geschenkt und gründete das Kloster Sankt Peter sowie
auf dem Nonnberg ein Frauenkloster, heute das älteste nördlich der Alpen.
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