Der Most |
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Schon Kelten und Römer vertrauten auf die gesunde Wirkung des Mostes.
Minnesänger rühmten ihn in ihren Liedern. Und doch galt der Most lange Jahre als einfacher
„Haustrunk“. Dass sich das Bild gewandelt hat, ist dem Ideenreichtum und Qualitätsbewusstsein
der Mostviertler zu verdanken. Heute kann man den besonderen Saft nicht nur bei den
gemütlichen Mostheurigen genießen, sondern auch in den Gasthäusern der gehobenen Gastronomie.
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Eine der grossen Spezialitäten Niederösterreichs ist der Most,
dessen Qualität vor allem im Mostviertel hochgehalten wird.
Dortselbst wird der Most nicht nur genossen, sondern auch erlebt.
Derzeit wohl am intensivsten an der 210 km langen, beschilderten Moststrasse,
die den Autofahrer, Radfahrer und Wanderer auf den schönsten Routen
zu den besten Mosten führt. Einen profunden Einblick in die Welt des Mostes
verschafft man sich in der Mostgalerie zu Ardagger, wo die feinsten Landessäfte
aus Äpfeln und Birnen präsentiert werden: mild, süss, sauer, harmonisch, voll,
kräftig, in der ganzen Vielfalt des Mostviertels
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„Wo sich die Birne wohlfühlt, lebt auch der Mensch sehr gerne“ sagen die Mostviertler.
Wie ein riesiger Garten präsentiert sich jener Teil des niederösterreichischen Viertels,
in dem sich die Menschen ganz und gar dem Most, dem vergorenen Birnensaft,
verschrieben haben. Auf einigen Hunderttausend Bäumen wächst das edle Obst,
begünstigt vom milden Klima südlich der Donau. Wer die Gegend besucht, wird ergriffen
sein von der Schönheit der hügeligen Landschaft, den putzigen Dörfern und den prächtigen
Vierkanthöfen der Bauern. Optischer Höhepunkt ist ein Besuch zur Zeit der Birnbaumblüte
Ende April/Anfang Mai, wenn ein duftig weißer Schleier das Land überzieht. Kulinarisch hat
auch der Herbst Vieles zu bieten, besonders wenn es den frischen Most überall zu verkosten gibt.
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