Geschichte von St Pölten

Funde aus der Frühzeit Zerstörung nach dem II WK.

4. Jh. v. Chr.:
Erste Siedlungstätigkeit im Raum der heutigen Stadt.

1. Jh. n. Chr.:
Gründung der Stadt Cetium durch die Römer im Zentrum der heutigen Altstadt, die 121/122 durch Kaiser Hadrian zum "municipium aelium" erhoben und um 400 von den Römern aufgegeben wurde.

nach 791:
Gründung eines dem hl. Hippolyt geweihten Benediktinerklosters von Tegernsee aus.

799:
Erste Nennung des an der Stelle des Zentrums Cetiums durch das Bistum Passau errichteten "Treisma".

vor 1050:
Vermutliche Marktrechtsverleihung an das Kloster durch Heinrich III.

ab 1100:
Entstehung einer passauischen Marktsiedlung im Bereich der Wiener Straße.

1159:
Bischof Konrad von Passau verleiht seinen Bürgern das älteste Stadtrecht Österreichs.

um 1250:
Beginn des Baus der Stadtmauer und planmäßige Anlage des "Breiten Marktes" (Rathausplatz).

1338:
Verleihung eines neuen Stadtrechts durch Bischof Albrecht II. von Passau.

1481:
Verpfändung St. Pöltens durch Bischof Friedrich Mauerkirchner an den Ungarnkönig Mathias Corvinus, welcher der Stadt 1487 ein neues Stadtwappen verleiht.

Nach 1490:
St. Pölten wird landesfürstliche Stadt.

1538:
König Ferdinand I. verleiht der Stadt ein neues Wappen.

Nach 1560:
Übergang eines Großteils der Bevölkerung zum evangelischen Glauben.

Nach 1575:
Einsetzen der Gegenreformation in St. Pölten; abgeschlossen 1623.

Nach 1785:
St. Pölten wird Garnisonsstadt.

1805:
Okkupation St. Pöltens durch die Franzosen. Napoleon selbst ist 1805 und 1809 in der Stadt anwesend.

1858:
Mit der Eröffnung der Westbahn und der Errichtung von Nebenbahnen in den kommenden Jahrzehnten entwickelt sich St. Pölten sukzessive zur Industriestadt.

Nach 1903:
Gründung von für die Entwicklung der Stadt entscheidenden Großbetrieben (Voith, Glanzstoff, ÖBB-Werkstätte).

1914-18
Erster Welkrieg, 1918 Zusammenbruch der Ku.K-Monarchie, Ausrufung der Republik

März 1938:
Einmarsch deutscher Truppen

1938-45:
Zahlreiche Opfer fordert der Widerstand gegen das Hitlerregime.

1945:
39 % des Häuserbestandes der Stadt durch Kriegseinwirkung beschädigt oder zerstört. In der Folge Wiederaufbau.

1945-54:
Stadt von sowjetischen Truppen besetzt.

1955:
Abzug der Besatzungsmächte

1986:
St. Pölten wird Landeshauptstadt von Niederösterreich. Festakt zur Hauptstadterhebung im St. Pöltner Rathaus Die Hauptstadterhebung wird alljährlich mit einem großen Hauptstadtfest gefeiert

1995:
St. Pölten wird Europastadt. Errichtung des Landhaus-Viertels und des ORF-Landesstudios.

1997:
Übersiedlung der Landesorgane in das fertiggestellte NÖ. Regierungsviertel.